Lacrosse - Der Sport

Spielprinzip

Lacrosse wird auf einem 100x60m grossen Rasenplatz gespielt. Ein Team besteht aus zehn Spielern (3 Verteidiger, 3 Mittelfeldspieler, 3 Angreifer, Goalie) und Auswechselspielern. Das Ziel des Spiels ist denkbar einfach: Es gilt, einen etwa 150 Gramm schweren Hartgummiball ins gegnerische Tor zu schiessen. Dazu benutzt man einen käscherartigen Schläger (Crosse oder Stick genannt). Neben Torschüssen und Passspiel ist zudem erlaubt, mit dem Ball zu laufen, ballführende Gegner mit dem Stick zu attackieren um selbst in Ballbesitz zu kommen (stick checks). Im Herrenlacrosse variieren die Sticks zwischen 1m (Attack) und 1,80m (Defense) Länge. Wie beim Hockey sind auch body checks erlaubt. Beim Damen Lacrosse ist harter Körpereinsatz nicht gestattet.

 

Indianersport

Das Spiel stammt von den Indianern der Ostküste und der Großen Seen, auf den Gebieten des heutigen Kanadas und der USA. Sie nannten es Baggataway oder auch Tewaraathon ("kleiner Bruder des Krieges") und weihten es dem Kriegsgott. Nicht selten endeten diese Spiele, die zur Vorbereitung auf Kriege gespielt wurden, tödlich. Sie dauerten oft über Tage und wurden oft mit mehr als 100 Spielern ausgetragen, und als Tor galt ein Stein oder ein Baum.



Olympiade

Bei den Olympischen Spielen 1904 in St. Louis und bei den Spielen 1908 in London war Lacrosse bei den Männern Wettkampfdisziplin, bei den Spielen 1928 in Amsterdam, 1932 in Los Angeles und 1948 in London war es im olympischen Vorführungswettbewerb.



 

(Quelle: Wikipedia)
 
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